Galerie – Ostsee / Nordsee

In dieser Galerie findet ihr die verschiedensten Bilder zu Wracks und Tauchspots, welche wir in der Ostsee betaucht haben. Eine Ausnahme ist zu finden, das Wrack der Eulomene, welches in der Nordsee liegt. Zu jedem Wrack / Spot stehen auch immer einige Infos bei, manchmal aber auch keine, sie sind unbekannt.

Island

Die „Island“, die bei Langeland auf der Position 54˚43,94N / 10˚47,80E liegt, hatte eine Länge von ca. 44,5 m zwischen den Loten und war ca. 8,70 m breit und war mit rund 378 BRT vermessen. Gebaut wurde die „Island“ von der Reiherstiegwerft / Hamburg unter der Baunummer 541. Als Antrieb wurde eine kohlebefeuerte Dampfmaschine mit ca. 510 WPS eingebaut. Damit erreichte das Schiff eine Dienstgeschwindigkeit von rund 10 Knoten. Sie stand nicht in den Diensten der Kriegsmarine.

Am 27.11.1939 geriet die „Island“ allerdings in ein Gebiet, querab der Südspitze Langelands, wo einige alliierte Seeminen ihre Unwesen trieben. Die „Island“ lief auf einer dieser Minen und sank rel. schnell. Einige Besatzungsmitglieder konnte durch begleitende Fahrzeuge gerettet werden. Wieviele Überlebende bzw. Tote dieses Unglück forderte ist uns leider nicht bekannt.

 

Eulomene – Nordsee

Eulomene war ein Viermast-Stahlschiff, das 1891 von R. Thompson & Sons, Sunderland für H. Fernie & Sons, Liverpool gebaut wurde. Ihre Abmessungen waren: 94,6 m. Breite: 13,1 m. Tiefe: 7,5 m. und Tonnage: 2725 BRT und 2607 NRT. Mit königlichen Segeln über Doppel-Top und Topgallant Segel geriggt. Vermisst im Januar 1905, nachdem sich das Kabel im Schlepp von Bremerhaven nach Newcastle-on-Tyne getrennt hatte.

 

Gammel Ålbo

Gl. Ålbo, ein Paradies für Sport­fischer, Taucher, Wasser­sportler und Natur­lieb­haber. Direkt vor ihnen tum­meln sich die Schweins­wale im kleinen Belt, ganz nah am Ufer. Hier jagen prächtige Meerforellen im Wasser und Seeadler in der Luft.

 

Munitionsfund-Strande

Munitionsfund-Strande, beim heutigen Tauchgang (August 2017) machten wir in der Kieler Förde einen Fund, der uns selber erstaunte. Normalerweise findet man immer mal vereinzelt Überbleibsel aus den beiden Weltkriegen (Munition), wir haben gleich ein ganzes Feld ca. 10x20m entdeckt. Unsere Vermutung ist, daß das Feld noch wesentlich größer ist, als das was wir heute gesehen haben. Nach ordnungsgemäßer Meldung an die WSP hat diese unser Bildmaterial an den Kampfmittelräumdienst weiter geleitet. Laut Kampfmittelräumdienst handelt es sich hierbei vermutlich um MG Munition. Es sei nicht auszuschließen das dort auch noch andere Munitionsarten liegen. Die Beamten vor Ort nahmen die genaue Position des Munitionsfeldes auf.

 

S-103

Am 04.05.1945 wurde S 103 gegen 16.00 Uhr von Typhoon-Bombern der Britischen RAF Schwadron 193 angegriffen. Das Boot musste zwei Raketen Treffer hinnehmen und sank auf der Position 54°16`N 010°07’E.18 Mann der Besatzung fielen bei diesem Angriff. Der Kommandant Oblt. z. S. Hans-Wulf Heckel und 11 weitere Männer, davon 6 Verletzte überlebten und wurden von einem dänischen Fischerboot aufgenommen und nach Mommark gebracht.

 

Tjalk

Die Tjalk ist ein historischer holländischer, einmastiger Segelschifftyp für den Gütertransport im und am Wattenmeer, also ein Wattensegler für flache Küsten- und Binnengewässer. Neben dem Einsatz in der Küstenschifffahrt wurden Tjalken bis ins 20. Jahrhundert häufig auch als reine Binnen-Frachtschiffe eingesetzt. Einen Vorgänger haben Tjalken im ebenfalls holländischen Schiffstyp Bojer. Die Bezeichnung „tjalk“ tauchte erstmals 1673 in einem friesischen Dokument auf.

Z43

Z43 war das dritte Boot des Typs 1936 B (mob). Er war das letzte von den fünf beim Werk Weser der Deschimag in Bremen begonnenen Booten der Klasse, das nach Z 35 (22. September 1943) und Z36 (19. Februar 1944) noch am 31. Mai 1944 von der Kriegsmarine in Dienst gestellt wurde. Die Bestellung dieser Zerstörer erfolgte am 17. Februar 1941 als weitere Variante des Zerstörers 1936. Der Typ 1936 B (mob) war somit keine Neuentwicklung und entsprach weitgehend den Vorgängern.

Wesentliche Änderung war die Rückkehr zu fünf 12,7 cm-Schnellfeuerkanonen. Die Flugabwehrbewaffnung wurde auf vier Doppellafetten mit 3,7-cm-L/83-Fla-Maschinenkanonen und drei L/65-Fla-MK-Vierlinge und drei 2 cm-Einzelgeschütze verstärkt. Bei Kriegsende soll Z 43 statt der Einzelkanonen vier 2-cm-Zwillingskanonen geführt haben.

WTD71

Vorläufer der WTD71 waren unter anderem die Torpedoversuchsanstalt Eckernförde der Kaiserlichen Marine, Reichsmarine und Kriegsmarine, die Torpedowaffenplätze der Luftwaffe, das Sperrwaffenversuchskommando, das Artillerieversuchskommando, das Nachrichtenversuchskommando und die Chemisch-physikalische Versuchsanstalt.
Die WTD 71 ging aus der vormaligen Erprobungsstelle 71 unter Integration mehrerer eigenständiger Dienststellen hervor. Nach der Integration der vormaligen Erprobungsstellen 71, 72, 73 und von Teilen der Erprobungsstelle 81 führte die Dienststelle ab 1974 die Bezeichnung Erprobungsstelle 71 für Schiffe und Marinewaffen und hieß ab 1987 Wehrtechnische Dienststelle für Schiffe und Marinewaffen. Nach der Eingliederung der Forschungsanstalt der Bundeswehr für Wasserschall und Geophysik am 1. Februar 2009 erhielt die Dienststelle ihre jetzige Bezeichnung.

Sten-Trans

Die Sten-Trans wurde im Januar 1967 als Petro King in Budapest / Ungarn zu Wasser gelassen. Sie fuhr zunächst als Frachtschiff für eine norwegische Reederei. 1972 änderte sich der Name in „Soknasund“. Nach dem Verkauf im Dezember 1972 an Bent Rohde Nielsen in Kalundborg / Dänemark wurde das Schiff zum Kies / Saugbagger umgebaut, und lief zunächst mit dem Namen „Morten Trans“ im Ostseedienst . Im September 1974 wurde das Schiff dann von der Reederei „Transline“ gekauft und passend zur ihrer zukünftigen Verwendung in „Sten-Trans“ umbenannt.

Text-Quelle und Copyright: Bubblewachter Tauchservice (dort ist auch der vollständige Text)

 

Zweimaster

Ein uns unbekannter Zweimaster, welcher in der Ostsee zu finden ist.

U-Boot Trümmerfeld

Ein paar Bilder von einem unbekannten U-Boot Trümmerfeld nahe der schleswig-holsteinischen Küste.
Viel drüber sagen und schreiben kann man nicht. Es liegen auf sehr weit verstreutem Raum viele einzelne überbleibsel des U-Boot herum. Wieso U-Boot?-soweit lassen sie die Teile zu ordnen, nur nicht welches es war.

SS Edith Bosselmann & SMS Friedrich Carl – Litauen Wracks

Dietrichsdorf

Der ehemaligen Ölpier von Mönkeberg, gute Parkmöglichkeiten, etwas blöder Einstieg, aber ein schönes Trümmerfeld mit viel Leben ist vorzufinden

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