PROTEC 1* INSTRUCTOR

Der ProTec 1* Instructor muss nach dem Kurs in der Lage sein, selbständig mit Tauchanfängern Kurse durchzuführen.

KURSZIEL

Der ProTec 1* Instructor kennt und beherrscht das Protec System und agiert Sicher und Professionell.
Er kann nach diesem Kurs korrekte Briefings vortragen, Lerninhalte flüssig und Inhaltlich richtig vortragen und sorgt für eine permanente Sicherheit bei Tauchgängen mit Anfängern.
Skills im Wasser zeigt er in einer demonstrativen Qualität und erkennt bei den Schülern eventuell gemachte Fehler und stellt diese ab.
Das Brevetierungsverfahren beherrscht er und füllt alle ProTec Unterlagen richtig aus.
Ein ProTec 1* Instructor darf nach bestandener Prüfung folgende Kurse ausbilden:
Protec OWD sowie den ProTec 1* Diver und die Spezialkurse Advanced Navigation / Night Diver.

VORAUSSETZUNG

  • Das Mindestalter für den ProTec 1* Instructor beträgt 18 Jahre.
  • ProTec 3*** Diver sein, oder seit mindestens 6 Monaten ein anerkannter Ausbilder einer anderen Organisation
  • Einen Nachweis über eine Ausbildung in HLW und Erster Hilfe die nicht älter wie 24 Monate ist.
  • Den ProTec Medical First Aid Instructor Kurs abgeschlossen haben
  • 150 bestätigte Tauchgänge
  • Tauchtauglichkeit
  • Tauchlehrer Haftpflichtversicherung
  • Komplette eigene Ausrüstung inkl. Instructormaterialien, wie Dekoboje, Schreibtafel, Taucheruhr und Tauchermesser.
  • Profunde Kenntnisse der Tauchphysik, Tauchmedizin, Tauchausrüstung und Tauchpraxis
  • Neben dem fachlichen Können muss der Tauchlehreranwärter unter Beweis stellen, dass er neben einer körperlichen Belastbarkeit auch die soziale Eignung zum Tauchlehrer besitzt.

DURCHFÜHRUNG

  • Tag 1
  • Begrüßung der Kandidaten, Vorstellung der Prüfer, Einweisung in die Basis
  • Vortrag : Aufgaben des Tauchlehrers, Sicherheitsaspekte im Tauchbetrieb.
  • Pause
  • Vortrag: ProTec Standards & Kurs Konzepte
  • Mittagspause
  • Methodik und Didaktik des Tauchunterrichts
  • Anschließend Kandidatenreferate (Lehrproben)
  • Tauchgang 1: Eingewöhnungstauchgang mit Maskenübung
  • Hausaufgabe: Ausarbeitung eines Kurskonzeptes zum ProTec Apnoe 1 Kurs
  • Tag 2
  • Besprechung der Kurskonzepte (Hausaufgabe vom Vortag)
  • Vortrag : Unfallmanagement, Risikovermeidung, Versicherungsaspekte
  • Pause
  • Lehrprobe Poolausbildung, Übungen in “Vorführqualität”
  • Mittagspause
  • Tauchgang 2: Berge- und Rettungsübung
  • Anschließend Überprüfung der HLW Kenntnisse mit Übungen an der Puppe
  • Hausaufgabe: Ausarbeitung eines Kurskonzeptes zum Protec 1* Diver / OWD
  • Tag 3
  • Besprechung der Kurskonzepte (Hausaufgabe vom Vortag)
  • Vortrag : ProTec Brevetierungsverfahren
  • Pause
  • Vortrag : Finanzmanagement & Verwaltung einer Tauchbasis
  • Kalkulationsübung zur Festlegung von Tauch- und Kurspreisen
  • Mittagspause
  • Tauchgang 3: Orientierung beim Tauchen, TG an unbekanntem Gebiet
  • Gruppenführung und (Gruppenaufgabe) Erstellung einer Tauchplatzkarte.
  • Pause
  • Tauchgang 4: Ausbildungstauchgang ProTec 1* Diver Kurs schwieriger Schüler.
  • Hausaufgabe : Ausarbeitung eines Lehrvortrages
  • Tag 4
  • Besprechung der Kurskonzepte (Hausaufgabe vom Vortag)
  • Apnoe-Übungen im Freiwasser
  • Pause
  • Tauchgang 5: Wechselatmungsaufstieg
  • Mittagspause
  • Kandidatenreferate (Lehrproben)
  • Vortrag und Übung Kompressoren Bedienung und Wartung.
  • Pause
  • Allgemeine Fragestunde: Klärung von Unsicherheiten in allen Bereichen
  • Tag 5
  • Tauchgang 6: Tieftauchgang 35-40 Meter mit Stressübungen
  • Pause
  • Tauchgang 7: Ausbildungstauchgang ProTec 1* Diver Kurs Aufstiegsübungen
  • Mittagspause
  • Kandidatenreferate (Lehrproben)
  • Vorstellung der ProTec Members Area
  • Klärung letzter Fragen
  • Tag 6-7
  • Optional ProTec Instructor Evaluation ( IE )
  • Anmerkung: Natürlich ist es möglich Inlands-, sowie Auslandspraktiken anzuerkennen

THEORETISCHE AUSBILDUNG

  • Physik des Tauchens
  • Methodik und Didaktik des Tauchunterrichts
  • Tauchmedizin
  • Tauchsicherheit/-rettung inkl. Rechtsfragen
  • Technik/Kompressorkunde inkl. Rechtsfragen
  • Unterwasserbiologie und Umweltschutz
  • Am Ende der Theorie erfolgt ein schriftlicher Test um zu gewährleisten, dass der Kandidat die Prüfung bei dem ProTec Instructor Evaluation bestehen wird.
  • ein Referat von ca. 12 Minuten über ein ausgelostes Thema
  • schriftliche Beantwortung von tauchpraxisrelevanten Fragen
  • Schriftlicher Test zu 6 Themen a 20 Fragen
  • Schriftlicher Test zu Standards und Verfahren

PRAXISSCHULUNG

PRAKTISCHE AUSBILDUNG POOL / BEGRENZTES FREIWASSER

Briefing und Debriefing von begrenzten Freiwasser Einheiten.

Demonstration der Ersten-Hilfe bei Tauchunfällen inkl. Handhabung der verschiedenen Sauerstoff-Systeme.

Skill Training in Instructor-Demo- Qualität mit allen dazugehörigen Zeichen, von denen 5 bei der Prüfung präsentiert werden müssen.

  • Vorbereitung, Montage und Überprüfung der Tauchausrüstung.
  • Buddy Check
  • Einstieg in tiefes Wasser
  • kontrolliertes Abtauchen
  • Atemregler herausnehmen und nach Rückführung ausblasen
  • Funktion als Geber und Empfänger einer alternativen Atemgasversorgung
  • Ausblasen der Maske, einschließlich des abnehmen und wiederaufsetzten der Maske
  • Gerät Unterwasser ablegen und wieder anlegen
  • Wiedererlangen des herausgenommenen, losgelassenen und hinter dem Rücken hängenden Atemreglers.
  • Kontrolliert schwimmender Notausstieg horizontal
  • Maske unter Wasser abnehmen und wieder aufsetzen
  • Atmen unter Wasser ohne Maske
  • Tarieren auf der Flossenspitze BCD oral befüllen
  • Bewegungslos 1 Minute schweben
  • UW Gerät ablegen, eine Distanz von 12 Metern total Freitauchen, Gerät wieder anlegen
  • Kontrolliertes Auftauchen
  • Gerät Überwasser ablegen und wieder anlegen
  • Wechselatmung (optional Kein Prüfungsskill)

PRAKTISCHE AUSBILDUNG FREIWASSER

  • Tauchgang 1 : Eingewöhnungstauchgang
  • Kennen lernen der örtlichen Gegebenheiten und Abläufe
  • Briefing unter Ausbildungsbedingungen
  • Übung Maske abnehmen, aufsetzen und ausblasen
  • Tauchgang 2: Bergeübung
  • Tauchgang auf 20 – 30m
  • Simulation eines ohnmächtigen Tauchers und bergen zur Oberfläche
  • Transport zum Boot / Strand
  • Bergen ins Boots / an den Strand
  • Aufzählen nachfolgender Aktionen
  • Tauchgang 3: Orientierungstauchgang
  • Tauchgang auf 20 – 30m an einem unbekannten nicht beschriebenen Tauchplatz (es wird nur die allgemeine Himmelsrichtung angegeben die vom Anker / Einstieg aus getaucht werden soll)
  • Erstellung einer TP-Karte
  • Sichere Gruppenführung
  • Air-Management
  • Wieder finden des Ankers
  • Tauchgang 4 : Ausbildungstauchgang “schwieriger Schüler”
  • Tauchgang auf 2 – 10m
  • Übungssimulation Falsches Abtauchen
  • Probleme beim Druckausgleich
  • Panik beim Maske ausblasen
  • Atemregler wieder erlangen ohne Ausatmen
  • Probleme beim Tarieren
  • Tauchgang 5 : Wechselatmungsaufstieg
  • Tauchgang auf 20 – 30m
  • Wechselatmungsaufstieg aus mind. 20m Tiefe mit Stopp in 5m
  • Tauchgang 6 : Tieftauchgang
  • Tauchgang auf 35 – 40m NULLZEITTAUCHGANG !!!
  • Maske fluten und ausblasen
  • Rechenaufgabe / Knotenaufgabe
  • Gruppenführer muss Nullzeit im Auge behalten
  • Abbruch der Übung durch Gruppenführer muss vor Ablauf der Nullzeit erfolgen
  • Tauchgang 7 : Ausbildungstauchgang “Aufstiegsübungen”
  • Tauchgang auf 2 – 10m
  • Übungssimulation
  • Aufstieg mit Oktopus
  • Schwimmender Notaufstieg
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